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berichte

Wichtiger Hinweis :
Alle Fotos aller Seiten wurden unter großen Mühen und Anstrengungen erstellt. Wir haben Tage im Busch verbracht. Manchmal stundenlang bei einem Tier auf den richtigen Moment gewartet. Die Safaris haben viel Geld gekostet. Schon allein deshalb lassen wir uns unsere Arbeit nicht stehlen. Wer unberechtigt Fotos, Grafiken und oder Texte verwendet wird ohne jede Vorwarnung abgemahnt. Das kostet mindestens 1.000 Euro. Wenn Sie ein oder mehrere Fotos, Grafiken oder Texte nutzen möchten, ist das ggf. kostenlos möglich.
 

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Blue face Cheetah? - Busanga Floodplain - Kafue National Park - Zambia

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Es gibt in Afrika keine Gepardenunterart. In der Fellfärbung gibt es aber erhebliche Unterschiede. In Kenya und Tanzania hat die Fellfärbung der Geparden keine gravierenden Abweichungen. Gleiches trifft auf die Gepardenbestände in Südafrika zu. In Namibia, besonders auf den Farmen und im Buschmannland, besonders auffällig in der Kaudume Game Reserve, ist die Grundfarbe mehr ocker bis hellbraun. In der Grundfarbe ist der “Königsgepard” mit den ost,- und südfarikanischen Geparden weitgehend identisch. Zunehmend im hinteren Körperbereich, aber auch am ganzen Körper, dicke breite unregelmäßige, tiefschwarze Streifen. Teilweise können die Schenkel fast schwarz sein. Auch kreisförmige Linien kommen vor. Besonders dunkle Exemplare gibt/gab es in Zimbabwe. Der Königsgepard wird in mehreren privaten Reservaten in Südafrika gezüchtet. Diese Zucht ist allerdings genetisch eine Einbahnstrasse und sehr bedenklich, da kein frisches Blut in die Bestände kommt. Ob die Tiere auch an “sogenannte Jagdfarmen” zum Abknallen verkauft werden ist mir nicht bekannt. Aufnahmen von Königsgeparden, die wir in der Kazuma Pan in Zimbabwe machten, in Kürze hier unter Reiseberichte.

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Ich habe versucht eine Erklärung für diese farbliche Veränderung zu finden. Wie bereits gesagt, farblich wurde nichts manuipuliert. Die Farbtemperatur des Lichtes lag bei 8.000 Kelvin Grad. Weiss wurde korrekt wiedergegeben. Bei 10.000 Kelvin Grad und höher (z.B. Schnee im vollen Sonnenlicht) kann dieser Effekt auftreten. Ein falscher Weissabgleich der Kamera war nicht vorhanden. Alle anderen, am gleichen Tag gemachten Aufnahmen sind farblich korrekt. Es wurde kein Blitz eingesetzt. Der Gepard wurde auch nicht mit einem blauen Scheinwerfer angestrahlt. Ich habe von der Aufnahmetechnik und den Lichtverhältnissen keine Erklärung für die farbliche Veränderung. Die Aufnahme wurde auch nicht am Compuer farblich verändert oder manipuliert. Möglicherweise hat diese farbliche Variante (fehlen von Pigmenten) ihre Ursache in der Inzucht. Der Bestand im nördlichen Kafue National Park wird sich auf zwanzig bis maximal fünfzig Exemplare belaufen. Zuwanderungen von außerhalb gibt es nicht. Die Inzucht ist das große Problem bei den Geparden. Um auf Dauer die Art zu erhalten wäre eine Blutauffrischung in Ostafrika durch Tiere aus dem südlichen Afrika und umgekehrt erforderlich.

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