schild-rot-gif02
privat-schrift-gelb-sch-gif04
private initiative-gif02
berichte

MIKE_logo_web
WWF_banner1a
save-grevy-1
sahara-logo
cheetah-con
zambia zimbabwe02

White Water Rafting - Zimbabwe - Zambia

einfahrt-1-82-o.R

Vor dem Rapid neunzehn ist eine breite Schlucht. Hier gibt es nochmals Instruktionen. Die Nummer 19 ist die Hölle. Meterhohe Wasserwände, ein weißer brodelnder Hexenkessel. Boot 1. schiesst schräg rein und kentert. Offensichtlich rudert nur die eine Seite. Dann ist das Boot in den brodelnden Naturgewalten verschwunden. Sich schnell entfernend sehen wir orangerote Schutzhelme in dem Getöse. Später erfahren wir, dass eine junge Australierin vermisst wurde. Beim Wenden des Bootes wurde sie gefunden. Sie war unter dem umgekippten Boot geblieben und hatte nicht los gelassen.

logo born

Alle Logos und Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenz- halter.
Allle Logos mit
Genehmigung der Logoinhaber

einfahrt-3-82-o.R

Nun sind wir dran. Schicksal nimm deinen Lauf. Dead or Life ist der Schlachtruf. Die Hölle öffnet ihre Pforten. Wer meint die Pforte zur Hölle besteht aus glühendem Eisen und die Hölle aus Feuer und Rauch, begreift sofort es gibt noch eine andere Hölle. Wir schiessen hinein. Wasser von überall. Das schwere Schlauchboot wird wie ein Tennisball hochgeworfen - dreht sich um fast fünfundvierzig Grad. Kracht betonhart auf. Instinktiv machen wir das genau Richtige und bekommen das Boot wieder gerade. Dann stürzen Wassermassen über uns. Für Sekunden sind wir die “Yellow Submarine”. Wasser - überall, von oben, unten rechts, links, vorn und hinten. Das Boot wird herumgewirbelt wie ein Luftballon. Festhalten unmöglich, die Hände werden zum Rudern gebraucht. Du klebst am Boot, als hättest du Pattex in der Hose, oder du gehst über Bord. Rapid neunzehn ist die Krönung. Es ist ein Kampf auf “Biegen und Brechen”. Nach einer kleinen Ewigkeit ist es vorbei. Wir haben den Fluss besiegt.

regenbogen-1-82-o.R

Wieder an Land zittern ein wenig die Beine. Alle sind überglücklich. Wir gratulieren und umarmen uns. Keiner über Bord gegangen, keine Verletzungen. Klitschnass, Zambeziwasser geschluckt und voller Stolz eine grossartige Herausforderung bestanden zu haben. Wir tauschen die Adressen.
Angst gehabt fragt unser Bootsführer. Ein einstimmiges Nein, hatten keine Zeit dazu.
Unser Bootsführer meint: Wenn du die Neunzehn geschafft hast, dann wirft dich in diesem Leben nichts mehr um.
Schauen wir mal. Morgen machen wir von Zambia aus einen “Ultralightflug” über den Zambezi. Oh, es gibt noch mehr: Bungi Jumping von der Brücke, 110 Meter im freien Fall in die Tiefe. Reiten auf gezähmten Elefanten quer durch den Busch. Fußsafaris im Zambezi National Park. Ausserdem haben wir uns ein Permit besorgt um im Park auf einem Beobachtungsstand direkt an einem Wasserloch zu übernachten.

fall-82-o.R
drop-1.1

weiter


 

drop-1.1

nach oben

drop-1.1

Reiseberichte

drop-1.1

Home